Bodenproben Hongkong – Wieder zurück (go-out)

Quelle: http://blog.daad.de/go-out/2015/11/15/bodenproben-hongkong-wieder-zurueck/

Die Zeit in Hongkong vergeht wie im Flug. Und plötzlich ist sie da: Die letzte Woche. Irgendwie nehme ich das noch gar nicht so wahr. Ich habe hier jetzt schließlich auch schon meinen Alltag und fühle mich wohl. Auch auf der Arbeit verändert sich nicht viel: Ich unterstütze die Doktorandinnen und bin abwechselnd draußen, im Labor und im Büro. Alle grüßen mich – für ein bisschen Smalltalk ist auch immer Zeit. Trotzdem: Es ist wohl Zeit zu gehen…

An meinem letzten Arbeitstag gehe ich noch einmal mit allen zusammen Essen. Ich werde es vermissen, das Essen und die dazugehörige Esskultur. Reis und Nudeln in sämtlichen Formen und Zubereitungsarten sind eine neue Inspiration für Kochabende in Deutschland.

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Das Wetter macht den Abschied gewissermaßen einfacher – ein Taifun zieht über Südostasien und bringt starken Regen nach Hongkong. Trotzdem schaffe ich es vor dem Abflug noch einmal zur Promenade in Tsim Sha Tsui, um mir die Skyline Hongkongs anzusehen. Hier stand ich auch an meinem ersten Tag in Hongkong. Es hat sich viel getan in den letzten Monaten: Ich habe eine neue Kultur kennengelernt, neue Freunde getroffen, wertvolle Erfahrungen gesammelt und den Wahnsinn dieser großen Stadt genossen. Das tausche ich bald wieder gegen das kleine, beschauliche Leben in Lüneburg.

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Dann ist es so weit: Es geht zum Flughafen. Ein letztes Foto, ein letztes Essen, eine letzte Umarmung – dann setzt das Flugzeug sich auch schon in Bewegung und ich bin auf dem Weg nach Europa.

Als das langsam auf die Düsseldorfer Landebahn gleite, denke ich „Das war es jetzt“. Jetzt bin ich wirklich endgültig wieder in Deutschland. Wo ist die Zeit geblieben? War ich jetzt wirklich so lange weg? Irgendwie kommt es mir so vor, als wäre ich gestern erst losgeflogen.

In Deutschland ist es deutlich kälter als in Hongkong – das war ja auch zu erwarten. Ich habe sommerliche 30° mit viel Sonnenschein und einigen taifunartigen Regentagen eingetauscht gegen den deutschen Herbst. Das Laub fällt von den Bäumen und während ich wartend am Bahnhof stehe, ziehe ich mir doch lieber noch eine Kleidungsschicht an. Zum Glück regnet es nicht

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Ich bin dankbar für die Zeit in Hongkong und die vielen Erinnerungen, die ich dort sammeln konnte. Ich werde Hongkong vermissen, das kann ich mit Sicherheit sagen. Trotzdem geht es jetzt erstmal in Deutschland weiter: Ich werde nun meine Bachelorarbeit schreiben und bald mein Studium abschließen. Was danach kommt ist noch nicht ganz klar, aber die Option, in Hongkong zu promovieren behalte ich sicherlich erstmal im Hinterkopf

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Vielen Dank an dieser Stelle auch an den DAAD und an alle Leserinnen und Leser!

Rebecca

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